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Toller Erfolg für Neuwied und den Landesverband mit der Ausrichtung des Süddeutschen Ponyhallenchampionats vom 26. bis 28. März. Überragend die Reiter aus Baden Württemberg, die kräftig absahnten. Ein Novum, Bayern und Baden Württemberg bei der Mannschaftsdressur auf Platz eins, Medaillen und Schärpen müssen nachgeliefert werden. Wehrmutstropfen bei den eigenen Reitern, die erst wieder Anschluss an die Spitze finden müssen aber mit positiven Ansätzen, vor allem bei der Dressur.
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Die besten Ponyreiter aus den Landesverbänden Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland Pfalz, Saarland und Sachsen trafen sich vom 26. bis 28. März in Neuwied, um die Hallenchampions in Dressur und Springen zu ermitteln.
Klaus Kaiser, Vorsitzender des Reiterverein Neuwied konnte entspannt bleiben, mit Astrid Engel und Michael Röttgermann hatte er zwei tatkräftige Mitarbeiter hinter sich, die genau wussten, worauf es bei einer solchen Veranstaltung ankommt. Dankbar zeigte er sich für die gute Unterstützung durch den Verband in der Vorbereitung und bei der Organisation dieser Veranstaltung. Klaus Blässing konnte das Kompliment zurückgeben, denn die Rahmenbedingungen waren hier optimal mit kurzen Wegen, sogar überdacht zwischen den beiden Hallen und einer Mannschaft, die sich mit viel Einsatz um den reibungslosen Ablauf kümmerte.
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| Marie-Luise Colling mit Tiffany |
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Freitag
Nach der ersten Dressurprüfung am Freitag sah es gar nicht so schlecht für Rheinland Pfalz aus, denn Marie-Luise Colling schuf sich mit dem zweiten Platz eine gute Ausgangsbasis.
Ähnlich positiv das Ergebnis nach der Einlaufprüfung einem L-Springen, denn auch hier weckte der dritte Platz von Cerrin Klimutta Hoffnung auf eine gute Serie. Leider wurde diese schon in der ersten Wertungsprüfung gestört, denn je ein Abwurf warf sie in das erste Drittel zurück die Hoffnungen wurden auf den Samstag verschoben.
Samstag
Am Samstag schaffte Cerrin Klimutta zwar die schnellste Runde, aber mit einem Springfehler fiel sie auf Platz 10 zurück und beim Mannschaftsspringen waren die Gäste unter sich, denn Rheinland Pfalz konnten keine Mannschaft stellen.
Bei den Dressuren blieb Marie-Luise Colling mit einem vierten Platz weiter auf Schlagdistanz, der dritte Platz in der Gesamtwertung vor der abschließenden Prüfung bedeutete eine gute Ausgangsbasis.
Sonntag
Der letzte Tag begann mit dem kleinen Finale in den Dressuren, die sogenannte Trostrunde und es war die Stunde von Sophie Stilgenbauer, die hier mit einem sicheren Sieg die Ehre der Rheinland Pfälzer verteidigte. Beim großen Finale war bei Marie-Luise Colling vielleicht die Aufregung oder die ihres Pferdes zu groß, Patzer schlichen sich ein und warfen sie aus einer sicher geglaubten Platzierung.
Peter Schumacher zeichnete an diesem Wochenende für den Parcoursaufbau verantwortlich und löste die Aufgabe souverän. Etwas leichtere Linienführung bei der Trostrunde, immerhin 1,30 cm beim abschließenden M-Springen mit Stechen, in dem 22 Reiter an den Start gingen, aber leider konnte der eigene Verband hier nicht vorne mitmischen.
Überraschung nach der Auswertung der Ergebnisse für die Mannschaften. Bayern und Baden Württemberg landeten auf dem ersten Platz. Auf so ein Ergebnis war der Landesverband nicht eingerichtet, Schärpen und Medaillen werden einem Verband nachgeschickt.
Klaus Blässing war mit dem Championat sehr zufrieden. Gute Beteiligung in Dressur und Springen, reibungslose Organisation und ein gutes Pflaster in Neuwied. Leider sieht er wie Landestrainer Sepp Gemein ein großes Loch bei den Springreitern. Es wird etwas dauern bis der Nachwuchs wieder oben mitmischen kann, aber dafür sieht es bei den Dressurreitern etwas besser aus.
Das letzte Wort hatte dann noch einmal Klaus Blässing, der den zum großen Teil weitgereisten Gäste eine gute Heimfahrt wünschte und sich beim Neuwieder Verein herzlich bedankte.
Text und Foto: Dietmar Rodewald |